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SV ObersasbachSportverein seit 1952

Clubhaus-Neubau · SV Obersasbach

Zusammen bauen wir Heimat

1975 haben unsere Mitglieder das Clubhaus mit eigenen Händen aufgebaut. Ein halbes Jahrhundert später ist es am Ende — und wir bauen wieder. Dafür brauchen wir Sie.

So soll das Clubhaus aussehenWerde Teil der Fassade

So soll das neue Clubhaus aussehen: zweigeschossiger Bau mit umlaufendem Balkon zum Spielfeld und Vereinswappen an der Fassade

7 von 636 Kacheln vergeben

Planung: Erich Höppe, Dipl.-Ing. (FH), Obersasbach.

1975: schon einmal selbst gebaut

Das heutige Clubhaus hat der Verein nicht gekauft und aufstellen lassen. Er hat es selbst aufgebaut — 1975, ein Jahr nach dem Umzug auf das Gelände bei der Grindehalle. Das Gebäude stammte gebraucht aus Bühlertal, wo es zuvor als Arbeiterbaracke gedient hatte. Mitglieder haben es abgebaut, hergebracht und hier wieder zusammengesetzt.

Das war keine Ausnahme, sondern die Regel: Schon den ersten Sportplatz an der Grässelmühle legten die Gründer 1953 in Eigenarbeit an, 1967 kamen die ersten Umkleideräume dazu. Beim Kunstrasen 2007 brachten Mitglieder über 5.400 Arbeitsstunden ein, beim Geräteschuppen 2011 noch einmal rund 900.

  • Vereinsmitglieder beim Aufbau des Clubhauses: etwa ein Dutzend Männer setzen Wandelemente zusammen und richten den Dachstuhl aufWandelemente stellen, Dachstuhl richten — alles in Eigenarbeit.
  • Rohbau des Clubhauses: aufgestellte Wandelemente und offener Dachstuhl, Mitglieder auf Leitern und GerüstböckenDer Rohbau steht, das Dach kommt drauf.
  • Bau des Vordachs am Clubhaus: eine neue Holzkonstruktion wird vor die Fassade gesetzt, Mitglieder tragen Balken heranSpäter kam das Vordach dazu — wieder mit eigenen Händen.

50 Jahre später

Ein halbes Jahrhundert lang wurde das Gebäude instand gehalten, aber nie grundlegend modernisiert. Heute stößt es an allen Ecken an seine Grenzen — und eine Sanierung der Sanitäranlagen würde das Grundproblem nur verschieben, nicht lösen. Zu diesem Ergebnis kamen auch die gemeinsamen Gespräche mit Gemeinde- und Ortschaftsräten.

  • Sanitäranlagen stark renovierungsbedürftig — zwei Kabinen und eine Dusche für alle Mannschaften
  • Erste undichte Stellen im Dach
  • Komplette Rückwand marode, muss erneuert werden
  • Boden auf der ganzen Fläche durch Feuchtigkeit marode
  • Veraltete Heizung mit Nachtspeicheröfen
  • Das heutige Clubhaus von außen: verwitterte Holzfassade, verzogene Dachkante, davor gestapelte Reifen und Mülltonnen
  • Längsseite des Clubhauses: stark verwitterte und ausgeblichene Holzverschalung über die gesamte Gebäudelänge
  • Duschraum im heutigen Clubhaus: alte Fliesen, eine einzige Duschreihe an der Wand
  • Toilettenraum im heutigen Clubhaus mit zwei Urinalen und einer Kabine, Boden und Wände sichtbar in die Jahre gekommen

Was entsteht

Zwei Geschosse mit je 264 m² Grundfläche. Unten der Sportbetrieb, oben der Treffpunkt — mit einem 136 m² großen Balkon direkt zum Spielfeld. Ein Aufzug macht das Obergeschoss für alle erreichbar. Gebaut wird in nachhaltiger Holzständerbauweise, geheizt über die Nahwärmeversorgung mit Hackschnitzeln; auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch vorgesehen.

  • Jugend fördern

    Vier Umkleiden statt zwei — damit Mädchen- und Jungenmannschaften nicht mehr nacheinander warten müssen. Beste Bedingungen für Entwicklung und Teamgeist.

  • Zukunft gestalten

    Ein Gebäude, das den heutigen Anforderungen entspricht: barrierefrei mit Aufzug, energetisch auf der Höhe der Zeit, gebaut für die nächsten Jahrzehnte.

  • Gemeinschaft leben

    Ein Gastraum mit Balkon direkt am Spielfeld — Treffpunkt für Spielerinnen und Spieler, Familien, Gäste und den ganzen Ort.

Was es kostet — und was wir selbst tragen

Die Kostenschätzung des Architekten liegt bei rund 1,15 Millionen Euro. Damit das für einen Verein unserer Größe überhaupt stemmbar wird, haben wir zuerst bei uns selbst angefangen: Angebote bei Betrieben aus der Region eingeholt, Gewerke herausgerechnet, die Mitglieder selbst übernehmen können, und einen Eigenanteil festgelegt, den der Verein über Jahre abbezahlt.

Einen guten Teil davon trägt der Verein deshalb selbst — über Rücklagen, ein Darlehen und tausende Arbeitsstunden, die unsere Mitglieder wie schon 1975 wieder selbst einbringen. Dazu kommen Zuschüsse, etwa vom Badischen Sportbund.

Was danach noch fehlt, muss aus Spenden und Sponsoring kommen

125.000 €

Von Privatpersonen, Unternehmen aus der Region und Stiftungen — hier kommen Sie ins Spiel.

Alle Angaben sind der aktuelle Planungsstand und können sich im Lauf des Projekts noch verschieben.

Für so viele Menschen bauen wir

  • über 450Mitglieder
  • mehr als 120davon unter 18 Jahren
  • 14Mannschaften im Spielbetrieb

Werden Sie Teil davon

Jeder Betrag ist einer, den der Verein nicht als Darlehen aufnehmen muss. Wie schon 1953, 1975 und 2007 geht das nur gemeinsam.

So können Sie helfen